Achtung, Überlastung! So erkennst du Stresssignalen

Stress ist ein unsichtbare Begleiter, der uns im Alltag oft heimlich zusetzt. Ob im Büro, in der Uni oder zu Hause, die Gründe für Stress sind vielfältig und die Auswirkungen nicht zu unterschätzen. Doch wie erkennst du die Warnsignale deines Körpers, die dir zuflüstern: “Hey, Zeit für eine Pause!”? Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie dein Körper auf Stress reagiert und was du tun kannst, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Was geschieht im Körper, wenn Stress die Regie übernimmt?

Stell dir vor, dein Körper ist ein Hochleistungssportler im Finale – jede Faser ist angespannt, bereit für den Sprint. Genau das passiert bei Stress: Deine Pupillen weiten sich, das Herz gibt Vollgas, und die Muskeln sind auf Höchstleistung eingestellt. Das ist unsere uralte “Kämpfen oder Fliehen”-Reaktion. Nur dass heute statt Säbelzahntigern Deadlines, Prüfungen oder der tägliche Pendelverkehr die Gegner sind.

Körperliche Stresssymptome – Die SOS-Signale deines Körpers

Stell dir vor, dein Körper ist eine hochsensible Alarmanlage, die präzise auf Stress reagiert. Jedes Symptom, jede Unstimmigkeit ist eine Art Warnsignal, das darauf hindeutet, dass es Zeit ist, innezuhalten und zuzuhören. Doch oft überhören wir diese Signale im Lärm des Alltags, bis der Körper lautstark Alarm schlägt. Es ist an der Zeit, die subtilen (und manchmal nicht so subtilen) SOS-Rufe unseres Körpers ernst zu nehmen. Von Hautirritationen bis hin zu unerklärlicher Müdigkeit – diese körperlichen Reaktionen sind nicht nur lästig, sondern wichtige Botschaften deines Körpers an dich. Lerne, sie zu deuten, um deinem Körper die Fürsorge und Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient.
Dein Körper ist ziemlich gut darin, dir zu zeigen, wenn etwas nicht stimmt. Ein paar der Alarmsignale sind:
Hautprobleme: Ja, auch die Haut mischt mit. Von Akne bis zu trockenen Stellen – Stress kann sich direkt auf dein Hautbild auswirken.
Kopfschmerzen: Das klassische Zeichen, dass Stress an deiner Tür klopft. Manchmal fühlt es sich an, als hätte dein Gehirn zu viel Gymnastik gemacht.
Magen-Darm-Beschwerden: Stress schlägt buchstäblich auf den Magen. Appetitlosigkeit oder das Gegenteil, der Heißhunger auf Comfort Food, sind typische Reaktionen.
Müdigkeit: Selbst wenn du acht Stunden schläfst, fühlst du dich wie von einem Bus überrollt? Stress könnte der Grund sein.
Muskelverspannungen: Besonders im Nacken- und Schulterbereich ein klares Zeichen, dass es Zeit ist, einen Gang runterzuschalten.

Psychische Stresssymptome – Wenn die Seele streikt

Nicht nur unser Körper sendet uns bei Überlastung Signale, auch unsere Seele meldet sich zu Wort, wenn der Druck zu groß wird. Doch die Sprache der Seele ist oft leiser, subtiler und wird leicht überhört. Psychische Stresssymptome sind wie ein Nebel, der sich langsam über unser Wohlbefinden legt und unsere Lebensfreude verdunkelt. Sie zu erkennen und anzuerkennen ist der erste Schritt, um aus dem Schatten herauszutreten. Ob es die ständige Gereiztheit ist, die uns untypisch erscheint, oder die Schwermut, die uns länger als gewöhnlich begleitet – es ist wichtig, diese Veränderungen wahrzunehmen und als Zeichen zu verstehen, dass unsere Seele nach Aufmerksamkeit ruft.
Auch unser Innerstes bleibt nicht verschont. Hier sind ein paar Zeichen, dass es deiner Psyche zu viel wird:
Schlechte Laune: Wenn du merkst, dass du schneller gereizt bist oder alles durch eine graue Brille siehst, könnte Stress dahinterstecken.
Lustverlust: Und damit meinen wir nicht nur die Lust auf Schokolade. Stress kann dein gesamtes Verlangen dämpfen – ja, auch das sexuelle.
Erschöpfung: Wenn du dich trotz Ruhepausen durchgehend erschöpft fühlst, ist das ein deutliches Signal, dass dein Akku überstrapaziert ist.
Depressive Verstimmungen: Traurigkeit und ein Verlust des Interesses an Dingen, die dir sonst Freude bereiten, sind ernstzunehmende Warnsignale.

Was tun, wenn die Stressampel auf Rot steht?

Es ist passiert: Die Stressampel steht auf Rot. Dein Körper und deine Seele senden Notrufe aus, und du spürst, dass es so nicht weitergehen kann. Doch was nun? Dieser Moment der Erkenntnis ist zugleich ein Wendepunkt. Es ist die Chance, aus dem Autopiloten des Alltags auszubrechen und aktiv das Steuer zu übernehmen. Der erste Schritt ist oft der schwerste, doch er ist der Beginn einer Reise zurück zu dir selbst. Es gibt eine Fülle von Strategien und Maßnahmen, die dir helfen können, den Stresslevel zu senken und wieder zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Der Schlüssel liegt darin, die Methoden zu finden, die für dich persönlich am besten funktionieren. Denn eines ist sicher: Du hast es verdient, dich wohlzufühlen, und der Weg dahin ist oft näher, als du denkst.

Du hast es in der Hand, den Stresspegel zu senken. Hier ein paar Tipps & Ideen, um wieder ins Lot zu kommen:

Pausen sind heilig: Gib dir selbst die Erlaubnis, im Alltag Pausen einzulegen. Ein kurzer Spaziergang oder einfach nur fünf Minuten tief durchatmen können Wunder wirken.
Hautpflege als Ritual: Nimm dir Zeit für eine Hautpflege-Routine. Nicht nur, dass es deiner Haut guttut, es ist auch ein Akt der Selbstfürsorge.
Bewegung: Ob Tanzen im Wohnzimmer oder ein Spaziergang im Park – Bewegung hilft, Stresshormone abzubauen.
Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung unterstützt deinen Körper und Geist. Und ja, ab und zu darf es auch ein Stück Schokolade sein.
Reden hilft: Manchmal ist das beste Mittel gegen Stress ein offenes Ohr. Ob Freunde, Familie oder professionelle Hilfe – teile deine Gedanken.
Stress ist ein Teil des Lebens, aber er sollte nicht das Ruder übernehmen. Indem du auf die Signale deines Körpers und deiner Seele hörst und aktiv Schritte unternimmst, um für Ausgleich zu sorgen, kannst du die Kontrolle zurückgewinnen.
Denn es gibt immer einen Weg zurück zur inneren Ruhe, selbst wenn es gerade nicht so scheint. Der erste Schritt? Sich selbst an die erste Stelle setzen. Klingt simpel, ist aber unglaublich schwer. Ob du nun einen Spaziergang machst, bei einem guten Buch abschaltest, oder einfach mal tief durchatmest – es sind genau die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
Lass uns nicht vergessen: Das Leben ist voll von kleinen Wundern. Ein Lächeln, ein warmes Wort, ein Tee oder Kaffee in der Sonne – diese Augenblicke sind es, die uns zeigen, was im Leben wirklich zählt. Sie dürfen deine Erinnerung daran sein, dass jeder Tag eine neue Chance ist, für dich selbst da zu sein.
Also, nimm dir die Pause, du brauchst sie dir nicht erst verdienst. Sei geduldig mit dir. Heilung braucht Zeit. Und hey, es ist okay, nicht immer 100% geben zu können. Denn am Ende des Tages zählt, dass du dir selbst treu bleibst und deinen eigenen Weg zur Zufriedenheit gehst. Stress? Lass ihn nicht das letzte Wort haben. Du bist am Zug, und ich glaube fest daran, dass du das Ruder rumreißen kannst. Fang heute damit an!

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